Wie errechnen sich die eigenen Bezüge?

Bezüge sind

  • Bei Arbeitnehmern die Bruttoeinnahmen gemindert um nachgewiesene Werbungskosten (nicht Werbungskostenpauschale)
  • Bei Personen mit freiberuflicher Tätigkeit der Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben
  • Bei Rentnern der gesamte Rentenbetrag, unabhängig davon, ob er steuerpflichtig ist oder nicht bei Pensionären der gesamte Pensionsbetrag gemindert um nachgewiesene Werbungskosten (nicht Werbungskostenpauschale)
  • Bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung der Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben
  • Bei Einnahmen aus Kapitalvermögen (Zinsen, Dividenden, etc.) der Bruttobetrag gemindert um nachgewiesene Werbungskosten (nicht Werbungskostenpauschale) Zu berücksichtigen sind ferner auch mildtätige Zuwendungen von weiteren Institutionen, z. B. von der Filmkünstlernothilfe.

Da die vorstehend aufgeführten Bezüge zum Teil als Jahresbezüge ermittelt werden, sind sie bei der Prüfung, ob die oben angeführten Grenzen erreicht sind, in Monatsbezüge anzurechnen.

Wie hoch darf die Unterstützung sein?

Die Unterstützung darf in der Regel nicht höher sein als der Differenzbetrag zwischen den eigenen Einkünften und Bezügen und den in Ziffer I genannten Beträgen, das heißt des Vierfachen bzw. Fünffachen der Regelleistung der Sozialhilfe.

Beispiel:

Ein Alleinstehender hat eigene Einkünfte und Bezüge in Höhe von monatlich € 900,-. Das Fünffache des Regelsatzes RBS 1 beträgt € 1.870,- monatlich. Die Zuwendung kann somit bis zu € 970,- (€ 1.870,- abzüglich € 900,-) monatlich betragen.